Erster Unraid Server

  • Hallo @ALL ,


    ich bin erst Neu bei euch da ich mich erst seit wenigen Tagen mit Unraid beschäftige.

    Bin aber schon total Überzeugt und begeistert.


    Habe allerdings ein paar Fragen zu der Hardware.

    Welche würdet ihr den Empfhelen wenn man sich alles neu kaufen würde Gehäuse nehme ich das Thermaltake Core V21 und Netzteil be quiet! Pure Power 11 400W.


    Allerdings bei dem Rest kann ich mich nicht so entscheiden ^^ . Also als Aufgabe soll der Server haben Daten zu verwalten (NAS) als zweites ein paar Dockercontaiiner wie Ts3 usw...

    Als VM würde ich sagen kommen zwei feste drauf Windows 10 und Server 2019 die Server 2019 wird dauerhaft laufen die 10er nur zum Test.



    Ich bedanke mich schon einmal :)

  • Was soll den der 2019er Server machen? Je nachdem, was du mit dem vorhast, braucht der die meiste Leistung, bzw. würde ich mich nach dem Bedarf richten, der Rest braucht nicht wirklich viel.

    Ich gehe mal davon aus, das du auf dem 2019er AD und RDP nutzten möchtest?

    Rechnen wir mal ein bissel ins blau zusammen:

    - Docker und NAS würde ich mal großzügig mit 4-6 Threads und 8-16Gb RAM auslegen

    - Win10 4 Threads und 8Gb-16Gb RAM pro VM

    - Win 2019 Server 8-16 Threads und 32-64Gb RAM


    Da ich mal davon ausgehe, das du die Leistung für alle virtuellen Umgebungen nicht Zeitgleich brauchen wirst, dürftest mit ner aktuellen 8-12 Kern CPU mit HT/SMT und 64Gb RAM klarkommen, wobei der RAM auch gerne mehr sein kann, bei den aktuellen Preisen.

    HDD/SDD/NVME kommt halt drauf an, wie viel platz du brauchst. Win 10 VM würde ich nicht unter 50 Gb (besser 100Gb) je VM gehen, 2019er würde ich mal mit 500Gb ansetzen, Docker und NAS halt nach Bedarf.

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    Nun sind die Städte tot ... eine blau schimmernde Wüste und irgendwo, um einen kleinen, gelben, namenlosen Stern kreist, sinnlos, immerzu, die radioaktive Erde.

  • Beim dem 2019 Server hast du vollkommen recht. Werde ihn zwar nicht gleich mit aufsetzen aber für die Zukunft geplant. Bei den Festplatten ist klar das ich da nach meinem Bedarf gehen muss dachte eh das ich eine 500gb M2 für den Cache nehme und eine für den Server die Win 10 Maschine war eine 250 GB SSD geplant. Den Rest muss ich dann mal schauen.


    Aber welche Prozessoren würdest du empfehlen AMD oder Intel und mit IGpu?

  • Da würde ich rein nach dem Verbrauch gehen, also AMD. Ein integrierte Grafikkarte brauchst du eigentlich nicht, macht eigentlich nur Sinn zum einfachen Systemzugriff bei Fehlern, wobei, wozu gibts IMPI :)

    Wenn du GPU-Leistung brauchen solltest, ist eine (oder bei Unraid, mangels vGPU support ggf. mehrere dedizierte GPU´s) erforderlich. Grundsätzlich brauchst du erstmal keine GPU um das ganze zu betreiben. Der 2019er läuft komplett ohne, die Win 10 VM´s brauchen bei Desktopanwendungen auch keine. Wenn du eine für die Win10 VM´s brauchen solltest, kannst du jederzeit eine nachrüsten und das ganze per Passthrough an die jeweilige VM leiten.

    In welchem preislichen Rahmen soll sich das ganze den abspielen? Normalerweise würde ich sagen, 7000er Epyc und gut, da wirst spass haben, passt aber nicht in dein Gehäuse. (Zumindest ist mir aktuell kein mATX-Board für die 7000er Epyc Serie bekannt) Bei 8 Kerne geht eigentlich alles ab der 2000er Ryzen Serie, bei 12 und mehr 3000er oder 5000er, TR fällt flach, hat zwar vereinzelt mATX boards, verliert aber gegen die 7000er Epyc´s sowohl in Preis als auch in Leistung (auf server-app bezogen), falls das eine Option wäre, müsste sowieso ein anderes Gehäuse her.

    Beim Vergleich Intel SP, W, D, X und den Consumern mit AMD, fährst aktuell mit den roten im Verbrauch und in der Anschaffung sparsamer.

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    Nun sind die Städte tot ... eine blau schimmernde Wüste und irgendwo, um einen kleinen, gelben, namenlosen Stern kreist, sinnlos, immerzu, die radioaktive Erde.

  • Da würde ich rein nach dem Verbrauch gehen, also AMD. Ein integrierte Grafikkarte brauchst du eigentlich nicht, macht eigentlich nur Sinn zum einfachen Systemzugriff bei Fehlern, wobei, wozu gibts IMPI :)

    Wenn du GPU-Leistung brauchen solltest, ist eine (oder bei Unraid, mangels vGPU support ggf. mehrere dedizierte GPU´s) erforderlich. Grundsätzlich brauchst du erstmal keine GPU um das ganze zu betreiben. Der 2019er läuft komplett ohne, die Win 10 VM´s brauchen bei Desktopanwendungen auch keine. Wenn du eine für die Win10 VM´s brauchen solltest, kannst du jederzeit eine nachrüsten und das ganze per Passthrough an die jeweilige VM leiten.

    In welchem preislichen Rahmen soll sich das ganze den abspielen? Normalerweise würde ich sagen, 7000er Epyc und gut, da wirst spass haben, passt aber nicht in dein Gehäuse. (Zumindest ist mir aktuell kein mATX-Board für die 7000er Epyc Serie bekannt) Bei 8 Kerne geht eigentlich alles ab der 2000er Ryzen Serie, bei 12 und mehr 3000er oder 5000er, TR fällt flach, hat zwar vereinzelt mATX boards, verliert aber gegen die 7000er Epyc´s sowohl in Preis als auch in Leistung (auf server-app bezogen), falls das eine Option wäre, müsste sowieso ein anderes Gehäuse her.

    Beim Vergleich Intel SP, W, D, X und den Consumern mit AMD, fährst aktuell mit den roten im Verbrauch und in der Anschaffung sparsamer.

    Gut zu wissen dachte ich brauche eine IGPU um überhaupt eine VM betreiben zu können. Dann ist es ja gut zu wissen. Denke dann werde ich da erstmal keine Gk benötigen. Dann werde ich mir mal die AMD Prozessoren anschauen.

  • Also wäre es aber am besten mindestens 8 Kerne zu nehmen. Wie wäre der Ryzen 2700?

    Und wenn ich mit den VM nur Tests fahre oder sie als Office PC nutzen sollte wird keine Grafikkarte benötigt richtig?

  • Ja, unter 8 Kerne würde ich nicht gehen. Genau Grafik brauchst in dem Fall nicht. Mit dem 2700 bist gut dabei, wenn es drin ist, der 3700 ist effizienter oder halt ein 3900 mit 4 Kernen mehr. Grafikkarte braust du, wenn überhaupt zum bios einstellen bei der Inbetriebnahme. Da reicht eigentlich das kleinste und billigste, was du findest.

    Im Consumerbereich glaube ich, gibt es keine Boards mit remote Port oder onboard Grafik die nicht von der CPU kommt.


    Mal als Beispiel (ist zwar Proxmox, aber geht um die Aufteilung)

    Der Node läuft jetzt seit 3 Jahren als Produktivumgebung und wird jetzt im Januar auch durch was neues ersetzt.

    Die Win 10 VM´s haben hier sogar nur 4Gb RAM und laufen als reine Desktopanwendungsmaschinen.

    Der AD hat 32Gb mit noch nem SQL Server und 15 Usern und 2 rdp thinclients.

  • Ok der 2700 ist mir einfach gerade nur eingefallen mit dem 3900 hab ich auch schon überlegt das er besser wäre. Dann werde ich das wohl so zusammen bauen und planen 64 GB RAM für den Anfang. War am überlegen ob ich den Server dann auf eine Ssd setzen soll oder denkst du das ist eine Verschwendung

  • Für die VM´s brauchst nicht unbedingt SSD´s, beim NAS ist es nice to have, aber auch kein muss.

    Du kannst auch 1-2 kleine SSD´s als Cache-Drive nehmen und den Rest mit HDD´s machen. Den sind wir mal ehrlich, für den Preis einer 7,68Tb SSD bekommst für das gleiche Geld 2 x 18Tb HDD´s. (kann durchaus aus auch abweichen :) )

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    Nun sind die Städte tot ... eine blau schimmernde Wüste und irgendwo, um einen kleinen, gelben, namenlosen Stern kreist, sinnlos, immerzu, die radioaktive Erde.

  • Das stimmt da hast recht und die paar Sekunden für das booten was es länger dauert die habe ich ja 😂.


    Werde nur von dem Cube Gehäuse weg gehen, da es so klein ist und ich kein vernünftiges Mainboard bekomme denke ich.

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